Das Innenministerium hat grünes Licht für eine finanzielle Unterstützung der Notfallversorgung am Bürgerspital in Wertheim durch bayerische Kommunen gegeben. In einem Schreiben von Innenminister Joachim Herrmann an den CSU-Landtagsabgeordneten Thorsten Schwab aus Hafenlohr heißt es, dass aus Sicht des Ministeriums keine Einwände gegen entsprechende Zuwendungen an einen Förderverein bestehen. Damit wird es den Kommunen Kreuzwertheim, Hasloch, Triefenstein, Marktheidenfeld und Schollbrunn künftig möglich sein, freiwillige finanzielle Beiträge zur Unterstützung der Notaufnahme des Bürgerspitals zu leisten. Auch der Stadtrat Miltenberg hat bereits beschlossen, eine entsprechende Finanzspritze aus der Stadtkasse zu bewilligen.
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WERTHEIM/MAIN-SPESSART. Dürfen die bayerischen Kommunen im südlichen Kreis Main-Spessart das Wertheimer Bürgerspital jetzt doch mit freiwilligen Finanzspritzen unterstützen? Vieles deutet darauf hin, dass der anfangs von der bayerischen Rechtsaufsicht vorgeschobene Riegel nur noch locker im Schloss hängt. Die Landkreise seien für die Finanzierung von Krankenhäusern zuständig, nicht die Kommunen, hieß es von dort zu dem Thema. Weil Kreuzwertheim, Hasloch, Marktheidenfeld, Triefenstein und Schollbrunn das anders sehen, baten sie um eine nochmalige Prüfung und stießen damit beim bayerischen Innenministerium offenbar auf Gehör.
Notfallversorgung: Fördergesellschaft stellt sich neu auf, um Bürgerspital zu unterstützen und Spenden von Bürgern, Firmen und Gemeinden zu sammeln – Thoma Vorsitzender
Wenn ein Oberbürgermeister abends persönlich zum Kopierer schreitet, um Blanko-Mitgliedsformulare zu kopieren, dann muss es wichtig sein. So geschehen am Donnerstagabend, als der Wertheimer Krankenhausförderverein vom großen Interesse potenzieller Neumitglieder selbst überrascht wurde. Denn der Verein soll bei der Finanzierung der Notfallversorgung eine tragende Rolle spielen.
Mit 73.000 Euro unterstützt die Unternehmensgruppe Dostmann die Notfallversorgung am neuen Bürgerspital. „Wir wissen um die Bedeutung einer wohnortnahen Notfallversorgung und leisten deshalb gerne unseren Beitrag,“ sagte Axel Dostmann, als er gemeinsam mit Wolfgang und Ralph Dostmann den symbolischen Scheck an Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez überreichte.
Mitte Februar kann die neurologische Rehabilitation von Mediclin die ersten Patienten aufnehmen. Der Mediclin Campus wurde seit Dezember für die stationäre Einrichtung vorbereitet. Mediclin ist neben dem Bürgerspital der zweite neue Partner, der das von der Stadt erworbene Krankenhausareal für medizinische Leistungen nutzt. Der Mediclin Campus ist ab sofort für die Erbringung von Rehabilitationsleistungen zugelassen. […]
WERTHEIM-REINHARDSHOF. Das Wertheimer Bürgerspital ist seit zehn Tagen in Betrieb, inklusive Notaufnahme. Um den Betrieb finanziell abzusichern, laufen derzeit viele Bemühungen – unabhängig von einer noch unklaren Unterstützung des Main-Tauber-Kreises und der jüngsten Hiobsbotschaft aus Bayern. Jeder Bürger kann aktiv werden.
Der Förderverein des Wertheimer Krankenhauses will sich neu aufstellen. Der gemeinnützige Satzungszweck soll im Wesentlichen auf die Unterstützung der Notfallversorgung am Bürgerspital Wertheim ausgerichtet werden. Die Stadt Wertheim begleitet und unterstützt die „Gesellschaft der Förderer und Freunde des Krankenhauses Wertheim“ – so der bisherige Vereinsname – auf diesem Weg.
Kreuzwertheim – Gerne würden die Marktgemeinde Kreuzwertheim und auch weitere bayrische Nachbarkommunen Wertheim beim Defizitausgleich für die Notfallversorgung im neuen Bürgerspital unterstützen. Nun entschied die bayrische Rechtsaufsicht jedoch, dass ein Zuschuss von dort nicht zulässig ist. Dies berichtete Bürgermeister Klaus Thoma beim Neujahrsempfang am Sonntag.
WERTHEIM. Aufatmen in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) und der Region: Das seit Juni geschlossene Krankenhaus ist als Bürgerspital neu gestartet und versorgt auch wieder Notfälle. Die Notaufnahme ist wochentags vorerst zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet – zunächst für internistische Notfälle und kleinere Verletzungen.
Wertheim hat wieder ein Krankenhaus: Am Dienstag ist das neue Bürgerspital gestartet. An der Finanzierung beteiligt sich auch die Stadt.
Krankenhaus-Neustart in Wertheim (Main-Tauber-Kreis): Im Bürgerspital hat am Dienstag der Betrieb begonnen. Gestartet wurde in den Abteilungen für Chirurgie und Innere Medizin sowie in der Zentralen Notaufnahme. Diese wird zunächst werktags zwischen 8 und 18 Uhr Anlaufstelle für medizinische Notfälle sein, der Betrieb soll schrittweise ausgebaut werden. Rund 100 Menschen arbeiten im Haus. Nach dem Aus der insolventen Rotkreuzklinik Mitte letzten Jahres soll so die medizinische Versorgung von rund 50.000 Menschen gesichert werden.











