Alexander Gläser: Der Geschäftsführer der Westfalenklinik-Gruppe über die Pläne für ein „Bürgerspital“ im Wertheimer Krankenhaus. WERTHEIM. Das Wertheimer Krankenhaus soll als „Bürgerspital“ neu aufgestellt werden – als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung. Ein wichtiger Akteur in diesem Projekt sind die auf die Behandlung von Übergewicht spezialisierten „Weight Doctors“ der Westfalenklinik-Gruppe. Geschäftsführer Alexander Gläser hat einen Bezug zu Wertheim: Der 39-Jährige ist der Sohn des ehemaligen Oberbürgermeisters Stefan Gläser. Er hat sich den Fragen der Redaktion gestellt. Das Interview wurde schriftlich geführt.
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WERTHEIM-REINHARDSHOF. Die Stadt möchte Gebäude und Inventar der ehemaligen Rotkreuzklinik kaufen, der Gemeinderat hat am Montag einstimmig sein Okay für den Kauf gegeben und dem geplanten medizinischen Konzept zugestimmt. Doch was ist geplant, wer ist beteiligt – und wann könnte das Krankenhaus wieder öffnen? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
WERTHEIM. Sperrt das Krankenhaus in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) bald wieder seine Türen auf? Geht es nach dem Willen von Wertheims Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und der Mehrheit der Stadträte, dann ja. Mit dem Kauf des Gebäudes aus der Insolvenzmasse der Rotkreuzklinik soll der Grundstein für ein neues Wertheimer Krankenhaus gelegt werden – inklusive Notaufnahme. Läuft alles glatt, könnte das Hospital ab dem vierten Quartal starten.
WERTHEIM. Da war er also, der lang erhoffte »weiße Rauch« über dem Wertheimer Rathaus: Ein Bürgerspital soll der gescheiterten Rotkreuzklinik folgen. Die Stadt Wertheim kauft das Krankenhaus-Gebäude, die Westfalenklinik-Gruppe, die Mediclin AG und das angestammte Dialysezentrum mieten sich ein, und all das macht dann auch die Wiedereröffnung der dringend benötigten Notaufnahme möglich.





