WERTHEIM. Der Gemeinderat Wertheim hat sich in einer Sondersitzung am Montagabend mehrheitlich für den Abschluss einer sogenannten Ausgleichs- und Betrauungsvereinbarung zwischen der Stadt Wertheim und der gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) Bürgerspital Wertheim ausgesprochen. Einzig SPD-Gemeinderat Ingo Ortel enthielt sich der Stimme.
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WERTHEIM-REINHARDSHOF. Ein einmal geschlossenes Krankenhaus wieder zu öffnen: Dieser Auftrag dürfte für Alexander Gläser einzigartig sein. Der 39-Jährige soll mit seiner Westfalenklinik-Gruppe künftig in Wertheim die Notfallversorgung gewährleisten. Die Vorbereitungen sind weit gediehen – auch beim Personal. »Wir sind in den operativen Umsetzungsplanungen so weit, dass wir ein Pflegeteam stehen haben, bei den ärztlichen Gesprächen […]
Medizinische Versorgung: Nach intensiver Debatte stimmt große Mehrheit des Gremiums für Zuschuss zum Betrieb des Bürgerspitals, stellt aber Bedingungen
Von Gerd Weimer
Wertheim/Main-Tauber-Kreis. Der Kreistag hat am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen, die Stadt Wertheim beim Betrieb des geplanten Bürgerspitals mit Basisnotfallversorgung mit Mitteln des Landkreises zu unterstützen. Allerdings ist die Unterstützung an Bedingungen geknüpft. Dies teilte das Landratsamt am Donnerstag in einer Presseerklärung mit.
MAIN-TAUBER-KREIS/WERTHEIM.
Der Main-Tauber-Kreis ist grundsätzlich bereit, „einen zweckgebundenen Zuschuss“ zur Abfederung eines möglichen Defizits „beim Betrieb einer angemessenen Basisnotfallversorgung“ im geplanten Bürgerspital der Stadt Wertheim zu gewähren. Der Kreistag stimmte einem entsprechenden Grundsatzbeschluss, der von der Kreistagsverwaltung formuliert worden war, am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung mehrheitlich zu, teilte Pressesprecherin Aylin Wahl am Donnerstag mit.
WERTHEIM-REINHARDSHOF. Auf dem Weg zur Wiederbelebung einer Notfallversorgung ab dem kommenden Quartal passiert im Hintergrund gerade eine Menge: Am Mittwochabend haben sich die künftigen Klinikpartner mit der niedergelassenen Ärzteschaft und dem Gemeinderat ausgetauscht. Diese Netzwerktreffen sollen künftig eine Dauereinrichtung werden.
Wertheim. Das Bürgerspital Wertheim wird mit 95 vollstationären Betten zum 1. Oktober in den Landeskrankenhausplan aufgenommen. Zu dieser Entscheidung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration liegt jetzt der Bescheid des Regierungspräsidiums Stuttgart vor. Damit hat das Konzept zur Nachfolgenutzung der ehemaligen Rotkreuzklinik die entscheidende Hürde genommen, betont die Wertheimer Stadtverwaltung.
Wertheim. Einmal mehr hat sich der Austausch zum Gesundheitsstandort Wertheim bewährt, den die Stadt Wertheim 2022 initiiert hat. Das vierte Netzwerktreffen fand kürzlich in der Cafeteria der ehemaligen Rotkreuzklinik statt. Es brachte die niedergelassenen Ärzte mit den künftigen Nutzern des Krankenhausareals zusammen. Der Austausch, so die abschließende Verabredung, soll verstetigt werden und die Grundlage für eine enge und gute Kooperation schaffen.
Das Bürgerspital Wertheim wird mit 95 vollstationären Betten zum 1. Oktober ist in den Landeskrankenhausplan aufgenommen. Zu dieser Entscheidung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration liegt jetzt der Bescheid des Regierungspräsidiums Stuttgart vor. Damit hat das Konzept zur Nachfolgenutzung der ehemaligen Rotkreuzklinik die entscheidende Hürde genommen.
Einmal mehr hat sich der Austausch zum Gesundheitsstandort Wertheim bewährt, den die Stadt Wertheim 2022 initiiert hat. Das vierte Netzwerktreffen fand kürzlich in der Cafeteria der ehemaligen Rotkreuzklinik statt, es brachte die niedergelassenen Ärzte mit den künftigen Nutzern des Krankenhausareals zusammen. Der Austausch, so die abschließende Verabredung, soll verstetigt werden und die Grundlage für eine enge und gute Kooperation schaffen.
Wertheim. Die Genehmigung des Stuttgarter Gesundheitsministeriums steht noch aus, doch dem Betrieb des Wertheimer Bürgerspitals dürfte nichts mehr im Wege stehen. „Wir befinden uns dazu gerade in der verwaltungsinternen Abstimmung, gehen aber davon aus, dass eine Entscheidung zügig fallen wird“, teilt eine Sprecherin des Ministeriums auf FN-Anfrage mit. Während die im Januar anvisierte Fachklinik für Amputationsmedizin hauptsächlich an der ausbleibenden Zusage der Krankenkassen zur Kostenübernahme gescheitert war, wird das Bürgerspital aufseiten der Kostenträger begrüßt.











